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Ultrafeine Partikel und Gesundheit

Unsere Städte sind voll von Staub. Mit der Luft atmen wir diesen Staub und damit auch winzig kleine Partikel ein. Diese transportieren Ruß, Schwermetalle und andere giftige Stoffe in unseren Körper. UFIREG, ein von der EU im Rahmen des Central Europe Programms gefördertes Projekt, untersuchte die Kurzzeiteffekte dieser ultrafeinen Partikel mit den enthaltenen Schadstoffen auf die menschliche Gesundheit. Das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie koordinierte dabei die Messungen der Partikelanzahl in der Luft.

Ultrafeine Partikel werden mit einer Reihe gesundheitlicher Beschwerden in Zusammenhang gebracht. Darauf weisen einige epidemiologische und toxikologische Studien hin. Es gibt aber nur wenige Informationen, vor allem auf geographischer Basis, die einen direkten Zusammenhang zwischen der Konzentration ultrafeiner Partikel der Außenluft und Auswirkungen auf die Gesundheit belegen. Bislang liegen der Messung ultrafeiner Partikel auch keine gesetzlichen Regelungen zugrunde. Die vorgeschriebene Massebestimmung des Feinstaubs (PM10) ist für die ultrafeinen Partikel aufgrund ihrer geringen Größe und Masse keine geeignete Methode. Daher ist die Bestimmung der Partikelanzahlkonzentration eine sinnvollere Methode, um die Exposition mit ultrafeinen Partikeln abzuschätzen.

Im Rahmen des UFIREG-Projekts wurde deshalb die Anzahl- und Größenverteilung von Partikeln im Bereich von 10 bis 800 Nanometern in fünf europäischen Städten gemessen. Dabei war die Qualitätssicherung (regelmäßige Kalibrierung und Vergleichsmessungen mit Referenzgeräten) von großer Bedeutung für die Qualität der Daten. 

 

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